Nächster Meilenstein beim Absatz von Elektroautos in China

Nächster Meilenstein beim Absatz von Elektroautos

Im ersten Quartal 2019 wurde in China der nächste Meilenstein im Absatz von Elektroautos gelegt und mit knapp 253.000 Einheiten das Vorjahresergebnis um satte 116% gesteigert. Zum Vergleich, in Deutschland wurden im selben Zeitraum knapp 14.000 Elektroautos verkauft.

Erfolgreichster Hersteller in China ist BYD Auto, der alleine von seinem elektrischen Kompakt SUV BYD Yuan mehr als 24.000 Einheiten im ersten Quartal verkaufen konnte und damit die Spitzenposition im Absatz von Elektroautos einnimmt. Aber auch die Limousine BYD e5 und das PS-Monster BYD Tang DM platzieren sich in den Top 10 der am besten verkauften Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

In den Top 10 rangieren dann neben der BAIC EU Serie noch Geely mit dem Emgrand EV, Baojun mit dem E100, Chery mit dem eQ, Roewe mit dem Ei5 und JAC mit dem E200S. Von den neu in China platzierten Elektromarken konnte sich nur die Great Wall Marke ORA in den Top 10 platzieren und rangiert mit dem ORA R1 mit knapp 7.600 verkauften Einheiten auf dem 9. Platz.

Von den chinesischen Elektroauto Start-up Unternehmen konnte sich im ersten Quartal keines unter den Top 10 platzieren. Neben NIO liefert auch WM Motors zwischenzeitlich Fahrzeuge aus und hat auf seiner offiziellen WeChat Seite verkündet insgesamt 4.085 Einheiten des Elektro SUV Q1 im ersten Quartal ausgeliefert zu haben.

Erfolgreichster ausländischer Hersteller im Bereich von Elektroautos ist wie nicht anders zu erwarten Tesla. Nachdem es im letzten Quartal des Jahres 2018 massive Absatzeinbrüche bei Tesla durch die Strafzölle gegeben hatte, konnte sich der amerikanische Elektroauto Pionier im ersten Quartal mit dem Start der Auslieferung des Tesla Model 3 in den Verkaufszahlen wieder erholen und knapp 3000 Fahrzeuge in China absetzen.

Ob sich der Trend im Absatz von Elektroautos in 2019 allerdings in China so fortsetzen wird bleibt fraglich. Die chinesische Regierung hatte mit Wirkung zum 01. April die staatlichen Subventionen drastisch eingeschränkt und teilweise zusätzliche Subventionen von Stadtregierungen wurden komplett eingefroren.

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